| Keszler doch keine Berufsschwuchtel? |
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| Mittwoch, den 24. Juni 2009 um 12:00 Uhr |
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 Der Verfasser des Artikels und persönlicher Mitarbeiter des freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer, Dimitrij Grieb wurde schuldig gesprochen, Keszler durch diese Bezeichnung beleidigt zu haben. Grieb wurde bedingt zur Zahlung einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt. Weiters wurde die Herausgeberin der FPÖ-nahen Wochenzeitung 'Zur Zeit', die 'W3 Verlagsgesellschaft m.b.H.', zur Zahlung einer Entschädigung von 4.000 Euro verurteilt, sowie zur Veröffentlichung des Urteils und zur Zahlung der Kosten des Strafverfahrens verpflichtet (beides nicht rechtskräftig, siehe unten).  Für Gery Keszler ist es "eine persönliche Genugtuung zu sehen, dass die Öffentlichkeit offen ausgetragene Diskriminierungen und Diffamierungen eines Menschen, nur weil er einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden könnte, nicht akzeptiert". Er sieht die heutige Entscheidung des Gerichtes als hoffentlich positives Zeichen für all jene, die schon viel zu lange Pauschalierungen von Minderheiten und Alltagsrassismus unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit hinnehmen müssen. "Als Life Ball Organisator lukriere ich Spendengeld, das dringend für das Betreiben und den Fortbestand zahlreicher nationaler und internationaler HIV/Aids-Organisationen und Projekte benötigt wird", betonte Keszler und wies darauf hin, dass nicht er alleine, sondern ein großes Team an Mitarbeitern und freiwilligen Helfern, die zudem mehrheitlich weiblich und heterosexuell sind, die Spenden sammle. Die Behauptung, er 'verdiene sein Geld mit Schwulsein' (wie in der Zeitung geschrieben) wäre damit ad absurdum geführt.  Die Entschädigungszahlung von 4.000 Euro will Keszler übrigens einer wohltätigen Organisation spenden. Vorausgesetzt, er erhält sie auch, denn das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Herausgeber des Wochenblatt erbaten sich nämlich Bedenkzeit und könnten nun ihrerseits gegen das Urteil berufen.  Bild: berufsschwuchtel  |



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