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Donnerstag, 11. März 2010
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Interviews


wohnort.jpg Interview: Teil 5
Samstag, 18 Juli 2009

"In meinem Wohnort wechseln manche Leute jetzt sogar den Gehsteig, wenn sie mich auch nur von Weitem sehen."

 Teil 5: Homosexuell in einer österreichischen Kleinstadt, noch dazu als wegen §207StGB Vorbestrafter: "Da kannst du nur mehr den Wohnort wechseln und in die Anonymität einer Großstadt flüchten." Ob man sich nach den Erfahrungen im Gefängnis jemals wieder einem Mann öffnen kann? Karl weiß es nicht, lebt aber heute in Wien und versucht, sich hier ein neues Leben aufzubauen.

20j.jpg Interview: Teil 4
Freitag, 17 Juli 2009

"Den 17-jährigen brauchtest du nur anschauen, schon ließ er die Hose runter." Aber jeder schweigt natürlich.

 Teil 4: Missbrauch ist an der Tagesordnung. Besonders 'beliebt' sind die jungen, selbst die unter 18-jährigen, die ja eigentlich gar nicht gemeinsam mit Erwachsenen in einer Zelle untergebracht sein dürften. Aber im Gefängnis herrscht Platzmangel, und "das Häf'n ist ja kein Kindergeburtstag. Wer 'wammst', muss um sein Leben fürchten. Hilfe von Mithäftlingen gibt es keine."

seife.jpg Interview: Teil 3
Mittwoch, 15 Juli 2009

"Mit diesem Delikt bist du nur Dreck, ein Stück Fleisch: Vergewaltigungen und Schläge gehören dazu".

 Teil 3: Wie es in (zumindest einigen) österreichischen Gefängnissen tatsächlich zugeht, wie Homosexuelle und vor allem wegen §207StGB. Verurteilte behandelt werden. Selbst Vergewaltigungen gehören dazu: 'Wozu gibt es Kondome und Seife?'. "Das ist eine Zeit, die ich nie in meinen Leben vergessen werde, Im Häf'n gibt es keine Freunde, da ist man ganz auf sich allein gestellt."

jakomini.jpg Interview: Teil 2
Dienstag, 14 Juli 2009

"Was die Medien und der Bezirksschulinspektor behaupteten, war falsch und zeugt von einer offenbar homophoben Einstellung."

 Teil 2: Wie ein Bezirksschulinspektor falsche Behauptungen aufstellt und wie die österreichischen Medien den Fall nach dem Motto: 'Einmal ein Kinderschänder - immer ein Kinderschänder' aufbauschten. Was hingegen der Gericht aufgrund der tatsächlichen Aussagen der Opfer wirklich feststellte, spricht doch eine andere Sprache.

tuere.jpg Interview: Teil 1
Montag, 13 Juli 2009

"Was wirklich passierte, war natürlich falsch. Aber zur 'großen Sache' wurde es erst, weil ich schwul bin".

 Teil 1: Wie es zu der Tat kam, wie sie entdeckt wurde und was danach passierte. Ein gefundenes Fressen für die Medien, die das Opfer und dessen Familie interviewten, aber aus den Aussagen eine aufgebauschte Story machten, die nicht mehr viel mit der Wahrheit zu tun hatte. Aber auch die österreichische Polizei muss hervorstreichen, dass es sich beim Täter um 'einen Schwulen' handelt.

haeftling.jpg Interview: Die Fakten
Sonntag, 12 Juli 2009

'Alle danken dem Karate-Kid, jenem 11-jährigen Schüler, der mit einem Karateschlag einen Pädophilen vertrieb.'

 So titelte eine österreichische Zeitung über den Vorfall, der sich am 24. Juni 2008 in einem Gasthof im Pinggau ereignete. Der 24-jährige Karl *) war in einem Gasthof, in dem eine Schülergruppe nächtigte, in das Zimmer der Kinder eingedrungen und hatte 'mehreren schlafenden Buben im Alter zwischen neun und elf Jahren die Unterhose heruntergezogen und im Genitalbereich berührt'.

haeftling.jpg Interview mit einem Kinderschänder
Samstag, 11 Juli 2009

gayösterreich.at exclusiv: Interview mit einem als Kinderschänder verurteilten Homosexuellen.

 Wie ergeht es jemand, der wegen §207StGB: 'Sexueller Missbrauch von Unmündigen' rechtskräftig verurteilt wurde? Noch dazu, wenn derjenige schwul ist und die Medien davon wissen? 'Schwul zu sein' ist bereits ein Brandmal - 'schwul und Kinderschänder' hingegen fast schon ein Todesurteil. Das schockierende Interview zeigt, wie voreingenommen Menschen auf Schwule reagieren.

clowninterview.jpg 2 Männer und 1 Clown?
Mittwoch, 08 Juli 2009

gayösterreich.at VIP Special Interview 4 Gay Questions: Clowns und ihre Einstellung zu homosexuellen Patchwork-Familien.

 
 Clowns arbeiten in einem allgemein situierten, sehr konservativen Beruf: Unterhaltung für die Familie, vorwiegend für die Kinder von Frau und Mann. Mit Ausnahme von Vorstellungen in Österreich kann man im Jahr 2009 jedoch auch davon ausgehen, dass in solch biederen Familien - Vorstellungen mit Zirkuszeltcharisma auch Patchwork Familien sitzen, die queer sind.
Was dann?
stanek.jpg Alles Walzer
Donnerstag, 01 Januar 2009

Zum 12. Mal heuer am Regenbogenball wieder dabei: unser 'Tanzmeister Wolfgang Stanek'.

 Gemeinsam mit dem 'Vollen Dutzend' an Regenbogenbällen im Jänner 2009 feiert auch Wolfgang Stanek sein Dutzend voll gemacht. Für uns ein Grund, einmal mit ihm über den Ball, seine Tanzschule und Pläne für die Zukunft zu plaudern. 

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