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London: Nur eine Eventreihe schaffte bisher einen offiziellen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde: SuperMartXé.
 2500 halbnackte Körper zu heißen Beats tanzend, einer muskulöser als der andere. Eine Show, die locker jedem Zirkus Konkurrenz machen könnte. Die besten DJs, die derzeit zu haben sind. Und eine Stimmung, die jeden Eisberg der Antarktis binnen Sekunden schmelzen würde: Wenn das alles zutrifft, ist SuperMartXé angesagt!
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Im Guinness Buch der Rekorde sind so interessante Informationen wie die längste menschliche Nase oder die größte jemals prdoduzierte Pizza vermerkt. Eine der Informationen erweckte jedoch unsere Aufmerksamkeit: Die Eventreiche mit den meisten Besuchern in den letzten zwei Jahren: Immerhin mehr als 650.000 sollen es seit 2008 gewesen sein. SuperMartXé heißt das Event, dessen Name längst ein internationaler Begriff geworden ist: Ursprünglich in der Discothek Fabrik in Madrid beheimatet, füllt das Event im Sommer jeden Freitag das Privilege in Ibiza, mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Personen die größte Diskothek der Welt. Im Winter geht der Klub dann regelmäßig auf 'World Tour', die ihn beispielsweise nach Barcelona, Paris, Amsterdam, Rom, New York und Moskau führt.
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Und wenn SuperMartXé schon Partys organisiert, dann gleich richtig. Samstag lud man beispielsweise ins immerhin weit über 2200 Besucher fassende Londoner Coronet Theatre zu einer Reise in den Fernen Osten: "Ergreife ein paar -Stäbchen, decke dich ein mit Ping-Pong-Bällen und begleite uns auf die Reise in den Nahen und Fernen Osten" warb der Veranstalter Logan Presents für das SuperMartXé-Special Samurai. Als Reisebegleiter sorgten die drei DJ-Legenden Hugo'Sojasoße' Sanchez, Steve 'Ping-Pong' Pitron, Tony 'kauernder Tiger' English, am zweiten Floor DJ 'Karate Kid' Marlon K. Jones vom SuperMartXé-Amsterdam. Mit weiteren Details hielt man sich vor der Veranstaltung noch 'unter dem Kimono' bedeckt, jedoch versprach der Veranstalter "eine der abscheulichsten, empörendsten und frevelhaftesten Partys von ganz London". Eine Einladung, der wir natürlich folgen und ein Reporterteam nach London schicken mussten.
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 Rund 19,10€ kostete das 'Standard-Ticket', 62,50€ das VIP-Ticket. Allerdings: Jeden Cent davon war das Event wert. Rund einen halben Kilometer lang die Warteschlange beim Eingang zum Coronet Theater, ebenso vor der Garderobe, obwohl in einem Nebengebäude untergebracht. Als dann alle Besucher den Parcours gemeistert hatten, drängten sich rund 2.500 halbnackte Körper auf den Floors. Und jeder dieser Körper konnte sich sehen lassen, war doch einer muskulöser als der andere. Auf der Theaterbühne eine nachgebaute asiatische Landschaft, in der sich ständig wechselnd jeweils mindesten 4 Gogos dem Publikum präsentierten. Jede halbe Stunde eine asiatische Showeinlage, die jedem Zirkus Konkurrenz machen könnte. Natürlich ohne den heißen Beat der internationalen Top-DJs je unterbrechen zu lassen. Auch Menstrip wurde geboten, und der stippende Gogo oder tanzende Stripper glänzte während der gesamten Performance mit ausgesprochener 'Standfestigkeit'.
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Erst als um kurz nach 7 Uhr morgens die ersten Underground-Züge fuhren, leerte sich das Theater. Natürlich: London hat rund viermal soviele Einwohner als Wien, immerhin noch fast zweieinhalb mal soviele wie Berlin. Trotzdem: Die aufgrund der Veranstaltungsgröße mit rund 2.500 Personen begrenzte Besucherzahl sollte man sowohl in Wien als auch in Berlin mobilisieren können. Sollte, denn vergleichbare Events findet man leider weder in Wien noch in Berlin, auch wenn hier wie dort oft höhere Eintrittspreise als die umgerechnet rund 19,10€ von London bei wesentlich geringenem Fun- und Showanteil verlangt werden. Wer es uns nicht glaubt, der fahre selbst einmal zu einem SuperMartXé.
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Mehr Bilder des Events findest du in unserer Rubrik Eventbilder hier.
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Bilder: gayösterreich.at |
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