| Timm nur mehr als Pay-TV? |
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| Montag, den 08. Februar 2010 um 00:05 Uhr |
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 Derzeit läuft der Sendebetrieb weiter, jedoch scheint die finanzielle Lage des TV-Senders für Schwule mehr als angespannt. Wie gemunkelt wird, sollen nicht nur die Gelder für die Satelliten- und Kabelbetreiber, sondern auch der Mitarbeiter ausständig sein. Offenbar dürften die Einnahmen aus Werbegeldern weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein, wodurch der Sender unlängst Insolvenz anmelden musste (wir berichteten hier).  Nun hofft man, genügend Seher zu finden, die für das Programm auch zahlen würden und startete daher - "auch wenn die Segel gerade auf Sturm stehen" - eine Umfrage über Internet und Newsletter. Ob sich auf diesem Weg jedoch genügend Geld für eine Fortführung des Unternehmens lukrieren lassen wird, bleibt abzuwarten. Viele Seher kritisieren, dass in letzter Zeit zu wenig Eigenproduktionen und Filme, dafür zu viele alte Serien gesendet wurden.  Demnach stehen auch etliche Seher, die ihre Meinung auf der Timm-Homepage äußern, den Plänen einer Umwandlung in ein Pay-TV-Programm skeptisch gegenüber.  Von vielen werden als Grund für die Skepsis die Jubelmeldungen des letzten Jahres genannt. Nachdem bereits im Mai vergangenen Jahres 25 Mitarbeiter des erst fünf Monate zuvor gestarteten Senders (1.12.2008) wieder entlassen werden mussten, vernahm man in letzter Zeit nur mehr Jubelmeldungen seitens der Geschäftsführung: So jubelte der Sender noch Mitte September über "zwei neue Investoren" (die NRW.Bank und die cine plus Media), und Anfang Dezember hatte Senderchef Frank Lukas im Gespräch mit dem deutschen Medienmagazin dwdl.de noch vollmundig verkündet, mit der Vermarktung des Senders "im Plan" zu liegen. Trotzdem sollen die Mitarbeiter eben bereits im Dezember kein Gehalt mehr erhalten haben. Dass der Sender dann nur knapp eineinhalb Monate nach dieser Aussage des Geschäftsführers Insolvenz anmelden musste, wirft für Manche ein eher schlechtes Licht auf die Finanzgebarung.  Bild: |



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