| Pädophiler WoW-Tauschhandel |
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| Montag, den 08. Februar 2010 um 00:10 Uhr |
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 'World of Warcraft (WoW) ist ein Massen-Multispieler-Online-Rollenspiel, das zehntausende Spieler gleichzeitig zusammen über Internet spielen. Es wurde 2004 veröffentlicht und hat eine große Fangemeinde unter allen Altersgruppen. Um die Welt von Warcraft kennenzulernen, kann der Spieler eine Vielzahl von sogenannten Quests (Aufgaben) annehmen, die ihm Erfahrungspunkte und Belohnungen in Form von virtuellem Geld, Ausrüstungsgegenständen oder anderen Gegenständen einbringen. Innerhalb des Spiels können sich Spieler mit anderen Spielern in ihrer Fraktion über Chatkanäle unterhalten. Zudem gibt es auch Online-Auktionshäuser, in denen man mit anderen Spielern Handel betreiben kann. Man hat dort die Möglichkeit, selbst hergestellte oder gefundene Gegenstände zu verkaufen und zu kaufen. Neben dem Austausch im Spiel selbst hat sich ein reger externer Handel von Gold und Gegenständen außerhalb des Spiels und gegen echtes Geld entwickelt, auch wenn dieser externe Handel nach den Spielregeln eigentlich verboten ist.  Nun ist in Dänemark der erste Fall bekannt geworden, in dem das WoW-Gold von einem offenbar pädophilen Täter dazu benutzt wurde, um Knaben im Alter zwischen 12- und 16 Jahren pornografische Bilder und Videos von ihnen herauszulocken. Der 28-jähriger Däne soll den Knaben WoW-Gold dafür geboten haben, wenn ihnen die Minderjährigen Nacktbilder oder -videos von sich schicken. Besonders viel 'WoW-Gold' soll es dafür gegeben haben, wenn die Kinder und Jugendlichen über MSN-Videochat vor dem 28-jährigen onaniert haben oder Onanievideos geschickt haben. Bei der Verhaftung des Täters fand die Polizei auf dessen Computer rund 10.000 illegale Bilder und etwa 1.200 Videos von nackten, minderjährigen Knaben.  Der nunmehr Angeklagte rechtfertigt sich damit, dass er den Kindern und Minderjährigen niemals zu etwas gedrängt hätte. Die Kinder und Jugendlichen hätten freiwillig über Chat onaniert oder ihm die Nacktbilder geschickt. Die Verhandlung ist für Freitag geplant.  Bild: |



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