| Keine Minarette und keine GaySVP in der Schweiz? |
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| Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 00:00 Uhr |
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 Der 49-jährige eidgenössisch diplomierte Steuerexperte Beat Feurer aus der Schweizer Stadt Biel hatte eine Idee. Genau genommen hatte diese nicht er, denn Gleichartiges gibt es heute nahezu bereits in jeder Partei Mitteleuropas, aber für die Schweizer Volkspartei war es zumindest eine 'neue Idee'. "Es gibt viele Schwule, Lesben und Bisexuelle in der Schweizer Volkspartei, jedoch wenige, die sich auch als solche outen würden. Zu groß sei die Angst, dass das Nachteile mit sich brächte", meinte Beat Feurer und gründete aus diesem Grund die GaySVP. Was in vielen Ländern Mitteleuropas funktioniert, sollte doch auch in der Schweiz möglich sein, dachte er wohl. Immerhin hätten auch die Schweizer Sozialdemokraten (SP) und die Freisinnigen Demokraten (FDP) ähnliche Teilorganisationen.  War es jedoch nicht: Immerhin stehe doch die SVP für traditionelle Familienwerte, und da passen Homosexuelle offenbar nicht ins Bild. Nach einem Protest der Parteileitung gegen die Verwendung des SVP-Logos musste die GaySVP dieses wieder von der Homepage entfernen. Immerhin müsse man zuerst abklären, was das für eine Organisation ist und welche Leute dahinter stecken, meinte SVP-Generalsekretär Martin Baltisser. Dabei steht die GaySVP keinesfalls im Widerspruch zum Parteiprogramm der SVP, wie Beat Feurer meint: "Auch die GaySVP ist gegen Überfremdung und steht zum Minarettverbot, denn islamische Kulturen sind oft intolerant gegenüber Homosexuellen und dürften deshalb in der Schweiz nicht ungehindert Einzug halten", meinte er gegenüber einer Schweizer Nachrichtenplattform.  Die Schweizer Volkspartei steht zwar für 'Schweizer Qualität' und bezeichnet sich als 'die Partei für den Mittelstand', jedoch scheint sie eindeutig nicht die Partei für Minarette und auch nicht für Homosexuelle zu sein.  Bild: fotomontage |



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