| Klemmschwester als US-Senator |
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| Montag, den 08. März 2010 um 20:30 Uhr |
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 Wie wir hier berichteten, war der 55-jährige Senator der Republikaner, der geschiedene Familienvater Roy Arthur Ashburn, wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Am Beifahrersitz hatte er einen 'jungen, unbekannten Mann'. Seinen Rausch angetrunken und den jungen Mann kennengelernt hatte der Senator, der sich bisher immer gegen jede Gleichberechtigung für Homosexuelle ausgesprochen hatte, offenbar in einer Schwulenbar.  Nun trat der Senator, ein Vater von vier Töchtern und Kämpfer für das 'traditionelle Familienbild', die Flucht nach vorne an und outete sich als homosexuell. In einem Interview mit einem amerikanischen Radiosender gestand er seine Homosexualität ein. Warum er im Senat immer gegen die Rechte Homosexueller - er stimmte beispielsweise gegen die Homo-Ehe, gegen die Einführung eines Harvey-Milk-Gedenktag und gegen die Aufnahme eines Diskriminierungsverbots aufgrund der sexuellen Orientierung in das kalifornische Antidiskriminierungsgesetz - gestimmt habe, erklärte der Senator damit, dass es seine Wähler von ihm so erwartet hätten: "Ich glaube fest, dass es meine Verantwortung meinen Wählern gegenüber war, so zu stimmen."  Am Schluß des Interviews ersuchte der Senator die Zuhörer, "für ihn zu beten". Das wollen wir gerne auch für den Senator tun, der mehr als 10 Jahre lang seine wahre Sexualität mit allen Mittel zu verschleiern suchte, nur um die altmodische und verklemmte Einstellung der Republikaner (und wohl auch der Kirche) zu sexuell anders Orientierten "seinen Wählern gegenüber zu vertreten". Dass er all die Jahre als sogenannte "Klemmschwester" leben musste, dürfte zumindest ein wenig Strafe gewesen sein.  Bild: fotomontage |


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