| Laun gegen 'obstruse Ehe-Ideologien' |
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| Samstag, den 06. Februar 2010 um 00:05 Uhr |
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 "Gott hat die Ehe erfunden. Es lebe die eheliche Liebe." Gestern redete der Salzburger Weihbischof Andreas Laun wieder einmal 'Klartext': Sein 'Rezept' gegen die vielen Scheidungen sei nicht "irgendein feministisches Programm", sondern: "Wenn irgendein Gerät in unserer Wohnung nicht funktioniert, dann frage ich nach dem Hersteller, wer das Gerät gebaut hat, wer es erfunden hat und die Wartung. Und nicht bei irgendeinem Ideologen." Immerhin sei die Liebe eine Erfindung Gottes - allerdings wie Laun ausdrücklich betonte: Die Liebe zwischen Mann und Frau. Und diese Liebe müsse man "artgerecht erhalten, so wie sie eigentlich dem Menschen und dem Mann- und Frausein entspricht." Von dem Gender-Unsinn will Laun "da jetzt gar nicht reden", denn "Gott schuf Mann und Frau, und er schuf sie auch im Hinblick auf ihr Eheleben, für die Fruchtbarkeit, für die Weitergabe des Lebens und die große Freude, die von der Mutter- und Vaterschaft ausgeht."  Es gäbe Studien, die auch in Österreich wiederholt worden wären und zeigen, dass Ehen, die nach natürlicher Empfängnisregelungen leben, viel stabiler seien als jene Ehen, in denen eine Verhütung praktiziert werde. Man solle daher "endlich auch wieder in dieser Frage auf die Lehre der Kirche hören."  Materiell solle der Staat für die Ehen sorgen, spirituell soll hingegen die Kirche zuständig sein: Sie würde immerhin die Beichte anbieten. "Wir haben so viele Mittel, aber die werden heute belächelt", klagte der 67-jährige Salzburger Familienbischof. "Und dann kommt das Unglück. Wenn man fremden Göttern opfert, stürzt man ins Unglück, stehe schon in den Psalmen. "Wir müssen die Ehen und die Familien stabil machen, aber durch das, was Gott uns sagt", ist Launs Lösung, nicht "irgendwelche obstruse Ideologien."  Bild: |


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