| Dumm gelaufen XXII |
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| Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 14:00 Uhr |
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 Wer heute auf die Homepage des BZÖ surfte, konnte einen Affen mit Hackenkreuz-Armbinde bewundern, der den Arm zum Hitlergruß hebt. "Das BZÖ beschließt den totalen Passwortschutz", stand daneben und der Artikel vermeldet einen richtungsweisenden Beschluß des BZÖ. Dieses hätte in einer abendlichen Sondersitzung zum Schutz des Gedankenguts von Jörg Haider den Beschluss gefasst, die Webseite www.bzoe.at ab sofort umfassend Passwort zu schützen. Das schien auch dringend notwendig, denn kurz darauf erschienen weitere 'sonderbare Meldungen'. Petzner verkündete, er sei ein 'Solariumfetischist und kein Politiker', Bucher stellte Scheuch ein Ultimatum, binnen 1.337 Tagen einen Sonderparteitag der Freiheitlichen in Kärnten mit einer Urabstimmung abzuhalten.  "Die Homepage des Bundes-BZÖ ist seit einigen Stunden von massiven Hacker-Angriffen betroffen. Recherchen ergaben, dass seitens ehemaliger Mitarbeiter, die nunmehr zum Scheuch-Lager gehören, die Passwörter für die Homepage offenbar weitergegeben und veröffentlicht haben, womit Hacker-Angriffe möglich wurden", verkündet der Parlamentskluzb des BZÖ und sieht darin ein Zeichen, "wie verzweifelt manche Gegner des Bundes-BZÖ im Vorfeld des Kärntner Parteitages geworden sind." Der Parlamentklub meint, die IP-Adressen der Hacker bereits gesichert zu und weitere Schritte veranlasst zu haben.  Dabei ist die Lösung viel einfacher: Man hatte das Superuser-Passwort im Quellcode der Seite versteckt. Mehr als dass der Chaos Computer Club (nach Eigendefinition die größte europäische Hackervereinigung) auf den "interessanten html-Code (<!-- DB DEBUGGING - LAST SQL QUERY: SELECT * FROM bzoe_user WHERE username = 'bzoe' -->' ...) der Seite" hinwies, war dann nicht mehr nötig. Vermutlich kann sich daher das BZÖ demnach mit den 'gesicherten IP-Adressen' das Büro neu tapezieren, mehr jedoch nicht.  Bild: screenshot |



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