| Dumm gelaufen XX |
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| Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 23:00 Uhr |
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 Der Vorfall soll sich im Sommer 2006 zugetragen haben, als ein Freier die transsexuelle Prostituierte Sandrine in ihrer Wohnung in Basel besucht und für ihre Liebesdienste vorerst auch 400 Franken (264 Euro) bezahlt habe. Anschließend hätte er sie jedoch unter Vorhalt einer Pistole in sein Auto gezwungen und wäre mit ihr über die französische Grenze zum Haus seiner Eltern im knapp 18km entfernten Berentzwiller gefahren. Dort hätte er sie festgehalten und ihr mitgeteilt, dass er sie angeblich für 7.000 Schweizer Franken (rund 4.627 Euro) an 'Marokkaner' verkauft habe. Erst als Sandrine dem Entführer mehr als das Dreifache bot, wäre dieser mit ihr zurück nach Basel gefahren, um das Geld in Empfang zu nehmen. Nicht jedoch ohne ihr nochmals sexuelle Dienste abzuverlangen und sie zudem um den Inhalt ihrer Geldbörse, rund 800 Franken (528 Euro) zu erleichtern. Zurück in ihrer Wohnung gelang der Transsexuellen dann während der Entführer schlief die Flucht. Sie meldete den Vorfall daraufhin sofort der Polizei.  Der Entführer, ein mehrfach vorbestrafter Elsässer ( Frankreich), steht deshalb nun vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft glaubt der Transsexuellen und fordert eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Der Verteidiger hingegen bestreitet im Auftrag seines Mandanten die vorgeworfenen Verbrechen und beantragte Freispruch: Sein Mandant hätte mit Sandrine nur eine 'Spritztour' unternehmen wollen und eine Waffe hätte er zudem auch keine.  Bild: gayösterreich.at |



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